Jetzt habe ich doch das Ereignis des Tages direkt vergessen zu verbloggen! Auswärtssieg! Und zwar - zugegeben - der erste der Saison. Die Kiezkicker fegten die Kieler Störche (übrigens unter Obhut unseres ehemaligen Keepers "Tier im Tor" Thomforde) mit einem sagenhaften 6:0 2:1 vom Platz und haben, so scheints, sich doch ganz passabel geschlagen. Hoffen wir nur, dass Boll und Schulle, die wohl ordentlich auf die Socken gekriegt haben, bald wieder auf dem Damm sind.
Und: es sind nur noch 4 Punkte (und ein paar Tore) auf einen Aufstiegsplatz, auch wenn Tabellenrang 10. das nicht sofort erahnen lässt. Aber, wie sagte ein von mir geschätzter Sportkommenatator mal zu anderer Gelegenheit: "Leute, es ist Hoffnung!"
Und was im Sportclub zu sehen war, war sogar ansehlich - nicht nur sportlich, respektive vom Ergebnis hier, sondern, endlich, endlich auch kämpferisch.
Voran, Sankt Pauli, magischer FC ...
Wir sind haben den Papst!
Ich war ja schon während der ganzen Saison ein Kritiker der ganzen "Bene"-Kritiker - und ich fühle mich einmal mehr bestätigt, dass er der richtige Mann für das Tor des FC St. Pauli ist. Klare Sache hat Borger im Bayernspiel -trotz seines Schnitzers - fantastisch gehalten, aber irgendwie schienen die umstehenden ihm immer mehr Fehler zu verzeihen, als Pliquetts Dinger. Klar hat letzterer mal Unsicherheiten gezeigt, gerade in den ersten Spielen, und sicher auch das eine oder andere Gegentor (mit) verschuldet. Aber: Das hat bei objektiver Betrachtung genau einen (in Zahlen: 1) Punkt gekostet.
Jedenfalls möchte ich einmal mehr eine Lanze für unser Riesenbaby brechen. Die
Übersteiger-Crew hat ihn, zugegebenermaßen vor einiger Zeit schon, interviewt, und es wirkt doch mal wieder sehr sympathisch und als wäre er wohl doch gut aufgehoben bei un:
Wenn es sein muss, halte ich eben meine Fresse hin. Jawollja, so muss Einsatz für unsere geliebten FC aussehen!
Ein sehr erfrischendes
Video. Nachdem ich am Samstag leider nicht so aktiv werden konnte, wie ich wollte und es mir gewünscht hätte, freue ich mich doch. Wasserwerfer sind auch kein Allheilmittel, und Panzer kann die Polizei selbst in Hamburg nur schwerlich einsetzen. Mein allergrößter Dank und Respekt den Leute, die sich einer Wand von sage und schreibe fünf Wasserwerfern so entschlossen wie effektiv entgegenstellen. Wie man
hier (gegen Ende) sieht, hat es was genützt.
Nach verschiedenen Presseberichten wurde die "Demonstration" der Natzen dann auch verkürzt werden, da nicht für ihre Sicherheit garantiert werden konnte. Insofern also immerhin ein Teilerfolg des (für mich) überraschend starken Widerstands.
Reichlich unbequeme
Fragen diesmal. Aber seis drum.
1. Nenne 5 typische Herbstsachen.
Nass, kalt, dunkel, von gefallenem Laub glitschiger Boden, aufkommende Winterdepression.
2. Würdest du Pilze essen, die du selber gesammelt hast?
Also mal angenommen ich
würde Pilze sammeln. (Und ich gehe davon aus, dass hier keine Psilos gemeint sind ...), dann natürlich. Wozu würde ich sie denn sonst sammeln?
3. Was würdest du mit farbigen Blättern von den Bäumen und Kastanien basteln?
Ähm. Nichts.
4. Welche Herbstgerichte schmecken dir am besten?
Es gibt Herbstgerichte?
5. Hast du schon mal einen Drachen gebaut? Ist er geflogen?
Ja! Reichlich, und sie sind auch geflogen, der
Dart zumindest. Der
Hawaiian dagegen ist nie fertig geworden.
Der Winter ist wieder da wenn...
...es draußen stockfinster ist, und man sich fragt warum denn im Aldi noch so helles Licht und viel Betrieb ist - nur um dann festzustellen, dass der ja noch ne Stunde auf hat.
Samstagabend, halb elf. Mehrfamilienhaus, Mama und Papa haben keine Lust zu kochen und bestellen Pizza. Mit dem auf Tourenzettel jede Menge Hinweise:
!!! Achtung, Baby im Haus !!!
NICHT KLINGELN - NICHT KLOPFEN
So weit, so gut. Man könnte sich darüber wundern, wie man seine Ankunft beim Kunden denn dann bemerkbar machen soll, wenn nicht durch Klopfen oder Klingeln - aber das sollte kein Problem darstellen. Wundern kann man sich eher darüber, dass die ach so rücksichtsvollen jungen Eltern genau was bestellt haben?
Genau: Zwei Pizzen und - eine Schachtel Zigaretten.
Mitgehört bei Mari, unserer Telefonistin des Abends, und zugleich Tochter der Chefin:
"Hi **** ... lachen ... Freddie, warum? ... Beim Kisok? Glaub ich nicht. ... soll ich ihn losschicken? ... Okay, Tschüs."
Danach Arbeitsanweisung an mich: Joeys-Klamotten ausziehen, zum Italienischen Restaurant des Vertrauens fahren, Flasche Averna abholen (der Kellner weiß Bescheid...) und zur Chefin bringen.
Und so geschah es.
Jawohl! Es hat sich gelohnt, der Schein ist mir!
Was tut man mit einer Stunde, in der wirklich rein gar nichts los ist? Ungefähr so eine Stunde wie Montag morgens zwischen halb sechs und halb sieben. Schlafen gehen fällt von vornherein aus, zumindest wenn man Montag wieder irgendwo antanzen muss. Sich entspannen ist auch keine Lösung weil wegen Einschlafen und dann nicht mehr fit sein und so. Im Netz ist andererseits auch nichts mehr los, genau so wenig wie auf den Straßen. Draussen ist es außerdem eh schweinekalt und so, und ich rauche ja nichtmal, also was soll ich freiwillig vor die Tür gehen?
Es ist schon nicht einfach, aber immerhin: fertig, jetzt hoffentlich nur noch den Schein abholen - was ich ja kaum zu hoffen wage...
1. Was trägst du im Bett?
Unterwäsche.
2. Welche Farbe hat deine Bettwäsche?
Meistens rot/orange
3. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Einen richtigen Nachttisch habe ich nicht. Das was ich dafür halte steht an meinem Fußende und beherbergt gerade einen Kaktus, vier Flaschen Astra und einige Fotos.
4. Was machst du, wenn du einen Albtraum hattest?
Keine Ahnung. Da ich mich eigentlich nie an meine Träume erinnere, weiß ich auch nicht, ob ich Albträume habe und falls ja, wann zuletzt.
5. Auf welcher Seite schläfst du?
Ich ... ich ... ich gebs ja zu: rechts!
Gestern im Stadtpark einige Kilt-Träger mit Pavillons, Feuern und Dudelsäcken getroffen. Sie feierten "Scotchtoberfest"- ich hab ja was gegen sinnlose Besäufnisse, aber das hat ja wirklich Niveau und Stil:
* Everyone brings a scotch
* The host determines an order for consumption
* Each scotch in turn is tasted
* Before a scotch is consumed it is the responsibility of the person who brought it to give a story behind the scotch
* That same person is also responsible for opening and pouring that scotch
* Repeat until all scotches have been tasted or everyone is passed out
* If people are still up, consumption occurs in a free-for-all style until sated, or everyone is passed out
* It is the host's responsibility to make sure there is enough space for all who want to to crash - no one should limit their partaking simply because they need to drive home
* It is also the host's responsibility to make sure that for those that do need to leave the get an appropriate (i.e. sober) ride. (e.g. by making a phone available to call a cab)
Wunderbar. Und so überhaupt nicht voller Klischees.
Die waren auch sehr freundlich und haben die Passanten zum einhalten und mittrinken eingeladen. Ich war leider familiär eigeplant und nach der fantastischen planetaren Pink-Floyd Performance nicht in der richtigen Stimmung, aber unter dieses Vorzeichen freue ich mich aufs nächste Jahr. ;)